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  • 08.03.2014

    Qi Gong im Frühling



    In der Natur können wir gut beobachten, mit welcher Intensität die Kraft des Frühlings alles zum Wachsen und Blühen bringt. Auch wir merken die Übergangszeiten oft an unserer Befindlichkeit oder an Befindlichkeitsstörungen. Wir sind ja auch Teil der Natur. Für das Üben von Qi Gong kann das bedeuten: Im Winter hatten wir den Übungsschwerpunkt darauf gelegt, ähnlich wie die Erde, Energie zu sammeln. Nun können wir, ähnlich wie die Natur, versuchen, Energie wieder in Bewegung zu bringen und mehr nach außen zu bringen. Dies geht u.a. über die sanfte Dehnung von Muskeln, Bändern und Bindegewebe. Das heißt, ein bisschen so zu üben wie ein Tier, das, noch müde, nach dem Winterschlaf erwacht und sich erst mal streckt und dehnt. Der Übungsschwerpunkt sollte nun das sanfte, aber doch beharrliche Strecken und Dehnen der Arme und Beine sein, natürlich im angenehmen Bereich. Damit einhergehen kann eine tiefer werdende Atmung, so dass auch die Lunge und die Muskeln des Brustkorbs sich dehnen können. Ideal wäre ein regelmäßiges Üben, wenn es auch nur kurze tägliche Übungseinheiten sind. Allerdings braucht man sich nicht zu wundern, wenn man, wie bei der Frühjahrsmüdigkeit, das Gefühl hat, es strengt einen besonders an. Denn wenn die Energie in einem wieder zu fließen beginnt und man allmählich, von tief innen, wieder wacher wird, braucht man einen Teil der Energie, die man auch für den Alltag benötigt. Gerade im Rahmen dieser Übungen kann man also die ganze kommende Frühlingszeit nutzen, um insbesondere an einer allmählichen Dehnung und Öffnung des ganzen Körpers zu arbeiten. Die anderen Jahreszeiten bieten dann wieder andere Möglichkeiten, in denen man entsprechende Übungsschwerpunkte setzen kann.

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