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  • 02.10.2012

    Qi Gong als eine Säule der
    Traditionellen Chinesischen Medizin



    Qi Gong ist eine der Säulen der TCM, neben Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Tuina und Ernährung. Was ist „Qi“? Handelt es sich bei dem auf „Qi- Flüssen“ bzw. deren Blockaden beruhenden Grundverständnis der Chinesischen Medizin nur um ein gut ausgedachtes, für uns Westler interessant klingendes Ideengebäude?

    Ein direkter Zugangsweg ist die eigene Erfahrung. Wirkungen sind auch in den oben genannten Behandlungsverfahren für viele durchaus spürbar und den Behandlungsmaßnahmen eindeutig zuzuordnen. Diese lassen sich insbes. auch im Üben von speziell dafür entwickelten Bewegungsübungen erfahren. Diese, uns als „Qi Gong“ bekannt gewordenen Übungen sind über viele Generationen entwickelt worden. Sie sind gezielt darauf ausgerichtet, so „konstruiert“, dass „Qi “ in Leitbahnen und Organsystemen bewegt, beeinflusst und in Ausgleich gebracht wird. Über viele Generationen wurde „geforscht“, gefeilt und perfektioniert und von Linienhaltern der entsprechenden Traditionen, oft auch Ärzten, weitergegeben.

    Im Westen, im Zeitalter der Technik und wissenschaftlichen Methodik, geht man anders vor: hier wird mittels apparativer Technik entwickelt und bewertet. Das heißt aber auch: nur was messtechnisch nachweisbar ist, gilt als „wahr“ und bewiesen. Messtechnisch sind spezifische Energieflüsse in den sog. „Leitbahnen“ tatsächlich nur schwer oder nicht darzustellen. Auch gelten andere zeitliche Maßstäbe. Entwicklungen müssen schnell und effizient sein, und Methoden sich rasch auszahlen. Im praktischen Üben kann sich bewegendes „Qi“ wahr genommen werden. Mit zunehmender Dauer der Übungspraxis umso klarer und differenzierter. Damit bleibt es für den Übenden nicht „eine interessante Idee“.

    Die Erkenntnisse der TCM sind aus medizinischer Sicht sehr interessant. In Studien sind inzwischen zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen beschrieben, teils allgemein, teils im Hinblick auf spezielle Krankheitsbilder. Es kann z.B. bei stressinduzierten Zuständen, aber auch zur Verbesserung von Organfunktionen, der Durchblutung, des Gleichgewichts oder von Gelenkfunktionen eingesetzt werden. Auch für Menschen, die sich in Meditation üben, schaffen diese Übungen, eine hervorragende Grundlage. Denn hier ist es wichtig, dass man in der eingenommenen Körperhaltung nicht in sich kollabiert, nicht Blutrückflüsse oder Nervenbahnen blockiert, Bindegewebsstrukturen nicht zu einseitig belastet oder mental einfach „nur abdriftet“.

    Nicht zuletzt trainiert man in „Qi Gong“ die Wahrnehmung , Aufmerksamkeit und, „in seinem Körper zu sein“. Daher fand Qi Gong auch Eingang in den Bereich der Psychosomatik. Wesentlich ist die Praxis, also das Üben. Dies ist für viele ungewohnt, da wir eher so geprägt sind, dass wir „behandelt werden“. Gelingt es uns aber, so ein übendes Verfahren Alltagsbestandteil werden zu lassen, machen wir uns dadurch auch einen wesentlichen Schlüssel zur eigenen Gesundheitsfür- und –vorsorge zu Eigen.
    Eine Zusammenarbeit mit der Zentralen Prüfstelle für Prävention besteht nicht. Die Kurse können aber als Gesundheitsaufwendung steuerlich geltend gemacht werden.

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